Mikrowelle, Mini-Ofen und Heißluftfritteuse reinigen: praktische Anleitung
18 April 2025

Eine Mikrowelle, die nach Essen riecht, ein Mini-Ofen mit Fettspritzern und eine Heißluftfritteuse mit Rückständen auf den Gittern – das sind drei sehr typische Situationen im Alltag. Das Problem: Wenn du diese Geräte nicht regelmäßig reinigst, speichern sie Gerüche, eingebrannten Schmutz und Schlieren. Dadurch wird die Reinigung mit der Zeit deutlich schwieriger.
In diesem Artikel findest du eine praktische Anleitung, wie du die Mikrowelle reinigst, den Mini-Ofen sauber machst und die Heißluftfritteuse pflegst. Außerdem zeigen wir dir Hausmittel und eine ökologische Lösung für eine gründlichere Reinigung – ohne die Oberflächen zu beschädigen.
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Mikrowelle und Mini-Ofen: Wo liegt der Unterschied – und warum ist das wichtig?
Bevor du entscheidest, womit du reinigen willst, solltest du wissen: Mikrowelle und Mini-Ofen funktionieren nicht gleich. Genau deshalb entsteht auch unterschiedlicher Schmutz. Und entsprechend brauchst du eine passende Reinigungsmethode, damit die Innenflächen nicht leiden.
Mikrowelle
Die Mikrowelle erhitzt hauptsächlich über Mikrowellen (elektromagnetische Wellen). Deshalb verschmutzt sie vor allem durch Kondenswasser und Essensspritzer. Im Innenraum findest du häufig:
- lackierte oder emaillierte Innenwände
- einen Glasdrehteller
- ein Rostgitter (bei manchen Modellen)
- empfindliche Bereiche nahe der Lüftungsschlitze
Typisch sind hier eher Schlieren, Essensreste und Gerüche – weniger harte Verkrustungen.
Mini-Ofen
Ein Mini-Ofen (kompakter Elektrobackofen) arbeitet mit Heizstäben und deutlich höheren Temperaturen. Dadurch „backt“ Schmutz schneller fest und haftet stärker. Häufig entstehen:
- eingebranntes Fett
- Schichten auf Rost und Blech
- Schlieren und Rückstände am Boden
- Verschmutzungen an der Innenscheibe
Auch hier sind Innenflächen oft lackiert oder emailliert. Deshalb brauchst du eine gründliche, aber kontrollierte Reinigung.
Warum der Unterschied bei der Reinigung zählt
Der wichtigste Punkt ist:
- In der Mikrowelle hängt Schmutz fast immer mit Kondenswasser und Spritzern zusammen. Darum entfernst du ihn am besten mit einer sanften und regelmäßigen Reinigung. So löst du Rückstände und neutralisierst Gerüche, ohne empfindliche Bereiche zu stark zu durchnässen.
- Im Mini-Ofen sorgt die Hitze dafür, dass Fett und Schmutz regelrecht „einbrennen“. Deshalb brauchst du meist etwas mehr Einwirkzeit und eine kontrollierte Reibung. Gleichzeitig solltest du aggressive Produkte vermeiden, weil sie Lacke und Emaille unnötig belasten können.
In beiden Fällen gilt: Nutze milde Reiniger und nicht scheuernde Hilfsmittel. So reinigst du gründlich, ohne die Beschichtung matt zu machen.
Und was ist mit der Heißluftfritteuse?
Bei der Heißluftfritteuse sammelt sich Schmutz vor allem im Korb und auf den Gittern. Fettige Rückstände setzen sich schnell ab und können, wenn du sie nicht entfernst, unangenehme Gerüche verursachen. Außerdem sind viele Teile antihaftbeschichtet – deshalb solltest du unbedingt auf scheuernde Schwämme verzichten.
Mikrowelle reinigen: Hausmittel, die wirklich helfen

In der Mikrowelle entstehen Verschmutzungen hauptsächlich durch Essensspritzer, Kondenswasser und Gerüche. Am besten funktioniert eine einfache, schonende Reinigung, die Rückstände löst, ohne die Innenflächen zu beschädigen.
Mikrowelle mit Zitrone reinigen
Zitrone ist ein einfacher Trick, um leichten Schmutz zu lösen und Gerüche zu reduzieren.
So geht’s:
- Wasser und Zitronensaft (oder Zitronenscheiben) in eine Schüssel geben
- einige Minuten erhitzen
- Tür 5 Minuten geschlossen lassen
- Innenraum mit einem weichen Tuch auswischen
Mikrowelle mit Essig reinigen
Essig wird oft verwendet, wenn der Geruch stärker ist.
So geht’s:
- Wasser + etwas Essig in eine Schüssel geben
- einige Minuten erhitzen
- mit einem Tuch auswischen und anschließend gut lüften
Mikrowelle mit Natron reinigen
Natron eignet sich für eine sanfte Reinigung und hilft zusätzlich gegen Gerüche.
So geht’s:
- eine Paste aus Natron + Wasser anrühren
- auf Flecken oder Schlieren auftragen
- kurz einwirken lassen
- mit einem feuchten Tuch entfernen und trocken wischen
Was du in der Mikrowelle vermeiden solltest
- Stahlwolle oder scheuernde Schwämme
- zu viel Wasser in der Nähe der Lüftungsschlitze
- Reinigerrückstände, die nicht richtig entfernt werden
Mini-Ofen reinigen: Fett und eingebrannter Schmutz
Im Mini-Ofen sorgt die höhere Temperatur dafür, dass Schmutz stärker haftet. Besonders betroffen sind:
- Rostgitter
- Backbleche
- der Boden des Mini-Ofens
- die Innenscheibe
Normale Reinigung
Wenn der Mini-Ofen kalt ist:
- Rost und Blech herausnehmen
- mit einem feuchten Tuch und einem milden Reiniger reinigen
- vor dem Einsetzen alles gut trocknen lassen
Hartnäckiger Schmutz
Wenn Fett stärker haftet:
- Einwirkzeit etwas verlängern
- mit kontrollierter Reibung arbeiten
- sehr aggressive Produkte vermeiden, um Lack und Emaille nicht zu stressen
Heißluftfritteuse reinigen: gründlich und ohne Gerüche
In der Heißluftfritteuse bleiben oft zurück:
- Rückstände im Korb
- Fett auf den Gittern
- Kochgerüche (Gewürze, Fleisch, Fisch)
Reinigung nach dem Gebrauch
- Gerät abkühlen lassen
- Korb und Gitter herausnehmen
- mit warmem Wasser und einem weichen Schwamm reinigen
- gut trocknen lassen und wieder einsetzen
Wenn du mehr brauchst
Bleiben Schlieren oder Gerüche zurück, hilft ein milder Fettlöser mit kontrollierter Reibung – vor allem an den stark verschmutzten Stellen.
Zitronensäure: Wann sie sinnvoll ist
Zitronensäure wird gern genutzt, weil sie praktisch ist und ein „neutrales“ Ergebnis hinterlässt. Sie eignet sich für:
- leichte, regelmäßige Reinigung
- Auffrischen und Reduzieren von Gerüchen
- abwaschbare Flächen ohne starke Duftstoffe
Bei fettigem, schichtweise aufgebautem Schmutz reicht sie jedoch nicht immer aus.
Wann lohnt sich ein spezielles Produkt (ohne Oberflächen zu beschädigen)?
Hausmittel sind gut für die Pflege zwischendurch. Sie stoßen aber an Grenzen, wenn:
- der Schmutz fettig und stark haftend ist
- Schlieren immer wieder auftauchen
- der Geruch trotz mehrerer Versuche bleibt
- du eine schnellere und zuverlässige Routine willst
Dann brauchst du einen wirksamen Reiniger, der für Küchenflächen geeignet ist und Beschichtungen nicht unnötig belastet: also einen nicht aggressiven Fettlöser, der regelmäßig verwendet werden kann.
Ökologische Lösung: PULI ECO + Melaminpad
Wenn du Mikrowelle, Mini-Ofen und Heißluftfritteuse gründlicher reinigen willst, ist eine praktische Kombination: PULI ECO zusammen mit einem Melaminpad.
Diese Lösung eignet sich besonders dann, wenn du Fett, Schlieren und Gerüche entfernen möchtest, die schnell wiederkommen – und dabei trotzdem schonend reinigen willst.
PULI ECO ist ein gebrauchsfertiger Mehrzweck-Fettlöser. Er ist für die tägliche Reinigung geeignet und kann auch auf Flächen verwendet werden, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Außerdem entfernt er Schmutz und Gerüche, ohne schädliche Rückstände zu hinterlassen. Da er ohne Duftstoffe und ohne Lösungsmittel auskommt, ist er besonders angenehm bei Küchengeräten, die neutral sauber bleiben sollen.
Das Melaminpad verstärkt die mechanische Reinigung. Dadurch lassen sich hartnäckige Rückstände, Schlieren und haftender Schmutz besser lösen. Es ist besonders hilfreich bei:
- Gittern und Körben der Heißluftfritteuse
- Kanten und schwer erreichbaren Ecken
- Innenwänden mit Spritzern oder Schlieren
- Stellen, an denen sich Schmutz schneller festsetzt
Kurz gesagt: PULI ECO reinigt und entfettet, während das Melaminpad die Entfernung von Rückständen erleichtert – ohne aggressive Scheuermittel.

So wendest du sie richtig an
- Warte, bis das Gerät kalt ist, und trenne es vom Strom.
- Sprühe PULI ECO auf die zu reinigenden Flächen oder auf ein Mikrofasertuch.
- Lass es je nach Verschmutzung kurz einwirken.
- Reibe die kritischen Bereiche mit dem Melaminpad (Gitter, Korb, Kanten).
- Entferne Rückstände mit einem sauberen Tuch. Spüle abwaschbare Teile mit Wasser nach und trockne sie gründlich.
Auf diese Weise erhältst du eine saubere, wiederholbare Routine und reduzierst gleichzeitig die Bildung von Gerüchen.
So beugst du Schmutz und Gerüchen langfristig vor
Damit du seltener intensiv reinigen musst, helfen ein paar einfache Regeln:
- reinige direkt nach dem Gebrauch, solange nichts festklebt
- trockne Gitter und Körbe immer, bevor du sie einsetzt
- lass keine Essensreste im Innenraum zurück
- kontrolliere regelmäßig Kanten und Ecken
- entferne Reinigerrückstände nach der Reinigung vollständig
Fazit
Mikrowelle, Mini-Ofen und Heißluftfritteuse richtig zu reinigen heißt: Schmutz und Gerüche entfernen, ohne Innenflächen und Beschichtungen zu beschädigen. Zitrone, Essig, Natron und Zitronensäure sind gute Hausmittel für die normale Pflege. Wenn Fett jedoch stärker haftet oder Gerüche bleiben, brauchst du eine wirksamere und kontrollierte Methode.
Eine praktische ökologische Lösung ist die Kombination aus PULI ECO und Melaminpad. Damit entfernst du Schlieren und Rückstände zuverlässiger und hältst deine Küchengeräte länger sauber – mit einer einfachen und sicheren Routine.
Ein Kühlschrank kann auch dann unangenehm riechen, wenn er auf den ersten Blick sauber wirkt. Oft reicht schon ein schlecht gelagertes Lebensmittel, eine kleine ausgelaufene Flüssigkeit, Kondenswasser im Innenraum oder Schmutz in den Türdichtungen, damit sich ein hartnäckiger Geruch bildet. In solchen Fällen solltest du den Geruch nicht überdecken, sondern die Ursache mit einer regelmäßigen und gründlichen Reinigung beseitigen. In dieser Anleitung findest du eine einfache und komplette Methode, um den Kühlschrank zu reinigen, schlechte Gerüche zu entfernen und zu verhindern, dass sie wiederkommen. Außerdem zeigen wir dir praktische Hausmittel und eine ökologische Lösung für eine noch effektivere Reinigung.
Du öffnest die Backofentür und siehst es sofort: dunkle Flecken, verbrannte Rückstände und schwarze Krusten. Backofenglas reinigen gehört dabei oft zu den schwierigsten Stellen, weil sich dort Fett und Schmutz besonders sichtbar ablagern. Wenn du dich fragst, wie du einen stark verschmutzten Backofen reinigen kannst, ohne stundenlang zu schrubben, findest du hier eine praktische Routine – und außerdem eine Gel-Lösung, die bei besonders hartnäckigem Schmutz deutlich besser funktioniert. Denn wenn Fett eingebrannt ist und sich Schichten gebildet haben, bringt „mehr Kraft“ kaum etwas. Viel wichtiger ist es, den richtigen Ablauf zu wählen – und ihn konsequent umzusetzen.